beckenbodentraining

Inkontinenz ist ein häufiges Problem, das Menschen jeden Alters treffen kann.

Es ist bei älteren Menschen aber wesentlich mehr verbreitet als bei jungen.

Von Harninkontinenzspricht man, wenn Urin ungewollt aus der Blase abgeht.

Der hiervon Betroffene kann nicht mehr bewusst kontrollieren, wann und wo das Wasserlassen stattfindet. Sowohl Frauen als auch Männer können hiervon betroffen sein.

Harninkontinenz hängt mit Störungen der Funktion der Blase und der Beckenbodenmuskulatur zusammen.

Es gibt verschiedene Formen:

  • Symptome der Belastungsinkontinenzsind unwillkürlicher Harnverlust bei Druckerhöhung durch z.B. Husten, Lachen, Niesen, Springen, etc.
  • Symptome der Dranginkontinenzsind häufiger, starker, Harndrang ohne volle Blase, der zu zahlreichen Toilettengängen am Tag führt.
  • Oft auch Mischformen.

Beckenbodentherapie bei Harninkontinenz 

Wenn aus medizinischer Sicht die Inkontinenz verursacht wird durch einen schlecht funktionierenden Beckenboden, kann Beckenbodengymnastik verordnet werden.

Die physiotherapeutische Behandlung beinhaltet:

  • Aufklärung über Form und Funktion des Beckenbodens.
  • Wahrnehmungsübungen, um die verschiedenen Schichten des Beckenbodens kennen zu lernen.
  • Übungen, um zu lernen den Beckenboden anzuspannen, im Alltag einzusetzen und bewust zu entspannen.
  • Übungen zur Steigerung der Kraft,derAusdauer und Reaktionsfähigkeitder Beckenbodenmuskulatur.
  • Anleitung zu einem beckenbodenschonenden Alltagsverhalten.

Durch eine gezielte Beckenbodentherapie wird die Funktion des Beckenbodens positiv beeinflusst.

Dadurch wird eine Grundlage für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Alltag gegeben.